Schweizer Alpen-Club SAC
SAC Thurgau

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Kunstausstellung SAC 2005, Thun</FONT></FONT>

<FONT face="Times New Roman" size=3>Samstag, 20. August 2005 </FONT>

 

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Dem schlechten Wetter zum Trotz: Am 20. August folgten der Tour „hoch hinaus“ im Berner Oberland wenige Kletterer, dafür eine fröhliche Gruppe aus den Kreisen der Werktagstourern und der Senioren. 13 Personen, angeführt von unserem Kulturbeauftragten, Gecko Kaufmann, liessen sich durch das Kunstmuseum Thun anlässlich der 23. Kunstausstellung des SAC führen. Die Kuratorin, Frau Fanni Fetzer zog alle Teilnehmer in ihren Bann in lebhaftem Bündnerdialekt. Wir waren uns alle einig, dass wir die Ausstellung ohne ihre Erklärungen weniger genossen hätten.</FONT></FONT>

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Hintergrund- Informationen über die Künstler und ihre Werke fördern Genuss und Verständnis.</FONT></FONT>

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Zurückgehalten von Unwetter traf mit Verspätung der Präsident der Kulturkommission des SAC, Herr Schildknecht, ein. Er begrüsste uns Thurgauer, schloss sich der Führung an und begleitete uns anschliessend zum Mittagessen. Bei strömendem Regen – wir sind uns ja vom letzten Jahr her aus Beatenberg gewohnt – genossen wir noch eine Schifffahrt auf dem Thunersee ohne zu ahnen, dass der Regen nur einen Tag später der Stadt Thun soviel Schaden bringen würde.</FONT></FONT>

 

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Werner Göldi</FONT></FONT>

<FONT size=3><FONT face="Times New Roman">22.8.2005 </FONT></FONT>


Skitourenwoche 05

 

<FONT face="Times New Roman">Infolge mangelndem Schnee und schlechten Wetterprognosen in der Dauphiné fand die diesjährige Tourenwoche in der Gauliregion statt.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Sonntag, 3. April: Die einen im Speise- die anderen im Gepäckswagen der Zentralbahn, erreichen wir Meiringen. Der sympathische Taxichauffeur, der uns zur Seilbahnstation Handegg bringt, möchte schon am ersten Tag unsere Tourenleiterin, Fränzi, verkuppeln. Glücklicherweise bleibt sie uns treu. Von Gerstenegg (1703 m.ü.M.)aus, mit einer dicken Schicht Sonnencreme im Gesicht, steigen wir in zwei Stunden wie eine Schar Hühner, zur Bächlitalhütte (2328 m.ü.M.)auf. Walter unser Führer, gesellt sich abends zu uns.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Montag, 4. April: Alle stehen in der Dämmerung bereit. Einzig Fränzi müht sich mit ihrer neuen, ultraleichten Dynafit- Bindung ab. Ein ungewöhnlicher Augenblick... Während dem Anstieg zur oberen Bächlilücke träumt Peter von gemütlicheren Stunden (Details werden hier keine bekannt gegeben!) Auf dem Hubelhorn (3244m.ü.M.) stehen wir uns gegenseitig auf den Füssen. Aber auch unterhalb des Gipfels können wir unseren Heisshunger bei strahlendem Sonnenschein stillen. Bei der anschliessenden Abfahrt im Bruchharst zweifeln die meisten von uns an der eigenen Skitechnik. Nach acht Stunden erreichen wir die Gaulihütte (2205 m.ü.M.). Bekanntlich ist "Hunger der beste Koch". So vertilgen wir, mit grossem Appetit, die Spaghetti Bolognese, auch wenn wir uns den Magen bereits am Abend zuvor mit demselben Gericht gefüllt haben.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Dienstag, 5. April: Die geschundenen Füsse gewöhnen sich schnell an die Schuhe. Nach ca. 5 Stunden kommen wir auf dem Ankebälli (3601 m.ü.M.) an. Auch heute versuchen wir uns den Pulver wenigsten imaginär vorzustellen. Kaum auf der Abfahrt, verschwindet Armin in einer Gletscherspalte. Richtig erleichtert vernehmen wir sein erstes Lebenszeichen. Mit einer gut organisierten Rettungsaktion, bei der Roger einen kühlen Kopf beweist, gesellt sich Armin wieder zu uns- humorvoll wie immer. Ein Kompliment an das Rettungsteam: Roger, Reto, Roland und Walter. Bei euch fühle ich mich gut aufgehoben. Auch wenn nicht ausgesprochen, sitzt der Schreck doch in den Gliedern. Wortkarg und zurückhaltend fahren wir zur Gaulihütte zurück. Eine Flasche Wein von Armin spendiert, weckt die Lebensgeister wieder und unsere Männer versuchen uns zu überzeugen, dass sie rasiert und gekämmt noch attraktiver aussehen!</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Mittwoch, 6. April: Wo bleibt unser Präsident? Aha, mit Pflastern ausgerüstet gesellt auch er sich zu uns. Bereits der dritte Tag, an welchem uns die Sonne den Weg zum Gipfel weist. Um wenigstens einmal in den Genuss einer Pulverabfahrt zu kommen, kurven wir voller Elan die Nordseite des Ränfenhorns (3259 m.ü.M.) hinunter. Haben sich diese flachen 100 Höhenmeter wirklich gelohnt? Wir sind da geteilter Meinung. Jedenfalls geniessen wir den leichten Sulz auf der Rückfahrt zur Hütte. Saure Oberschenkel gibt es keine zu beklagen. Die leeren Energiespeicher füllen wir mit einem Stück Schwarzwäldertorte- ein leckerer Zvieri. Nach dem Nachtessen verblüfft Fränzi mit ihrem Klimmzugtraining eine ganze Schar kräftiger Männer.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Donnerstag, 7. April: Heute steht eine "Dauphiné- Tour" auf dem Programm- steile Überquerungen und auch das Wetter entsprechen dem ursprünglichen Programm. Bis zur Golegglücke (3077 m.ü.M.) schiebt uns der Wind vor sich her. Danach verstehe ich die Welt nicht mehr. Mit den aufgeschnallten Skiern geht es auf der anderen Seite zu Fuss runter. Kaum sind die Tourenbretter wieder an den Füssen wird mir bewusst, wie steil das Gelände wirklich ist. Ich wünsche mir im Geheimen die Skier wieder auf den Rücken.</FONT>

<FONT face="Times New Roman">Ein "Birebrot" im Schneegestöber schmeckt noch viel besser. Zusätzlich gibt es Energie für den Aufstieg zur Unteren Bächlilücke (2746 m.ü.M.) Auch wenn unseren "Erfahrenen Hasen" manchmal die Puste ausgeht, beweisen sie ihr Können im schwierigen Gelände. Nach sieben Stunden erreichen wir, zufrieden mit den heutigen Anforderungen, wieder die Bächlitalhütte. Da heute nichts mit sonnenbaden ist, vergnügen sich die einen bei einem Jass, andere lesen ihren Krimi fertig und Peter bietet der attraktiven Hüttenwartin seine Hilfe in der Küche an. Nicht nur attraktiv, sondern auch freundlich und flexibel, erfüllt sie uns den Wunsch einer Schokoladenmousse zum Dessert.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Freitag, 8. April: Brandlammhorn und Untere Bächlilücke werden aus dem Programm gestrichen. Durch Wind und Schneegestöber versuchen wir elegante Spuren in den schweren, nassen Neuschnee zu zaubern. Bei der Seilbahn Gerstenegg steht allen die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Bevor es wieder per Bahn in das Tal runter geht, werden Stöcke auf den Rucksack gebunden, Kleider gewechselt und die Thermosflasche geleert. Nach dieser abwechslungsreichen Tourenwoche lassen wir uns gemütlich im Zugabteil nieder und verspeisen unsere letzten Vorräte.</FONT>

 

<FONT face="Times New Roman">Einen herzlichen Dank an Fränzi, die diese Tourenwoche organisiert hat. Ein Kompliment an Walter, der uns mit grosser Kompetenz (entschuldige das Fremdwort) und viel Geduld durch diese imposante Bergwelt geführt hat. Mit von der Partie waren: unser Bergführer- Walter Fetscher, unser Präsi- Richard Tuchschmid, Peter Küng, Fränzi Krebs, Reto Rutishauser, Roland Wyss, Roger Kolb, Armin Gemperle und Sara Bartholet</FONT>

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